Kindergarten - Unsere Leitsätze
Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
Wir wissen, dass die Eltern die ersten Fachleute für ihre Kinder sind. Wir knüpfen an die Entwicklung des Kindes an. Deshalb ist es uns wichtig, mit Eltern eng zusammenzuarbeiten und sich gut auszutauschen. Wir möchten gegenseitiges Vertrauen und Offenheit fördern. Alle Mitarbeiterinnen unseres Hauses stehen jederzeit nach Absprache für Gespräche zur Verfügung. Durch den Begrüßungselternabend, die Eingewöhnungszeit, Tür- und Angelgespräche, die Elternvertretung, Elternnachmittage oder -abende und die Entwicklungsgespräche erleben Eltern ihre Mitwirkung und Beteiligung am Geschehen in unserem Kindergarten.
Spielen ist Lernen und Spielen macht Spaß
Wir regen die Kinder an, sich aktiv handelnd mit ihrer Welt auseinander zu setzen. Die wichtigste Lernform für das Kind ist dabei das Spiel. Sie können dabei ihr Wissen, sowie die Erfahrungen mit Spaß und Freude vertiefen, Probleme lösen, Fragen stellen und in Kontakt mit anderen treten. Beim Puzzeln, bei Kreisspielen, beim Bauen mit Legosteinen, beim Rollenspiel, im Freispiel, bei Bewegungsspielen und beim Kneten werden alle Sinne angesprochen.
Mathematisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis
Wir ermutigen die Kinder, mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene mit Spaß und Freude spielerisch zu entdecken. Dabei nutzen wir die Tatsache, dass das naturhistorische Museum unserer Stadt nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Durch Lernen der Wochentage und Monate lernen Kinder, Zahlen und Mengen zu erfassen. Abzählreime, Fingerspiele und Sortieren von Materialien helfen ihnen dabei.
Natur und Lebenswelt
Wir fördern die Begegnung der Kinder mit der Natur in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Es ist wichtig, dass Kinder die Natur als Mitwelt begreifen und eigene Verantwortung erkennen. Auf unserem Gelände können wir Tiere, Vögel und Insekten beobachten und den Lauf der Jahreszeiten verfolgen.
Ästhetische Bildung
Wir bieten den Kindern die Möglichkeit unterschiedlichste Materialien kennen zu lernen, mit ihnen zu experimentieren und sich kreativ mit ihnen auseinander zu setzen. Dadurch entdecken sie ihre Sinne und lernen unterschiedliche Darstellungsformen kennen. Wir arbeiten zum Beispiel mit Materialien wie Knete, Wasser, Farbe, Kleber, Papier, Stifte.
Lebenspraktischer Bereich
Wir wollen dazu beitragen, dass Kinder eigenverantwortliches Handeln lernen. Dabei fördern und begleiten wir Ihre Kinder. Die Alltagssituationen fordern das Kind zu selbsttätigem Tun heraus. Dieses führt zur Selbstorganisation des kindlichen Alltags. Beim Anziehen, Zähne putzen, Hände waschen, Toilettengang, vorbereiten des Frühstücksplatzes und das Eingießen der Getränke.
Sprachförderung
Wir unterstützen die Sprachentwicklung und die Ausdrucksfähigkeit der Kinder und geben Sprachanreize. Durch Betrachten von Bilderbüchern, Erzählen und Vorlesen von Geschichten, Fingerspielen und Spontangesprächen. Dadurch können auch Kinder mit Migrationshintergrund Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben. Ihnen steht zusätzlich eine gesonderte Fachkraft zur Seite.
Angebotserweiterung: Schulkindbetreuung
Kinder aus unserem Kindergarten können diesen auch noch während der Grundschulzeit besuchen. Wir helfen bei den Hausaufgaben, Vorbereitungen auf Klassenarbeiten, beim Umgang mit Schul- und Lernmaterial und beim Erlernen des Lesens. Wir halten Kontakt zu den Eltern und arbeiten mit den Grundschulen der Nachbarschaft zusammen (Kooperationsvertrag).
Angebotserweiterung: Krippenbetreuung
Wir betreuen in unserer Krippengruppe Kinder von 12 bis 36 Monaten. Sie finden in dieser Gruppe eine altersgemäße Raumgestaltung mit vielen Anregungen, aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Wir bemühen uns um Orientierung, Strukturierung und emotionale Sicherheit für Ihre Kinder.
Beobachtung und Dokumentation
Wir beobachten die Kinder regelmäßig, um den Entwicklungs- und Bildungsstand zu verfolgen. Dabei werden Begabungen, Interessen und Bedürfnisse des Kindes wahrgenommen, um diese dann gezielt fordern und fördern zu können. Wir erleben dies durch tägliche Beobachtungen, Gespräche mit den Kindern und halbjährliche gezielte Beobachtungen mit Dokumentation.